Aktuelles

Zuerst einmal Sommerferien

Mit diesem Gefühl starteten am letzten Schultag alle in die Ferien. Ob Urlaub, Freizeit, letzte Arbeiten in der Schule oder zuhause, erstmal Sommerferien. Mit erstmal Sommerferien ist auch das Gefühl zu beschreiben, mit denen 4 Kolleginnen in diese Zeit starten. Erstmal Sommerferien, danach… danach werden sie jedoch nicht enden. Frau Ulrike Krause, Frau Ulla Hagemann, Frau Christiane Fliegert und Frau Christa Biniewicz traten mit dem letzten Schultag ihren Ruhestand an. Mit gemeinsam weit über 100 Jahren Berufserfahrungen (weit über 100 Sommerferien) sind diese Ferien nun also doch besonders. Während ihrer Verabschiedung blickte Schulleiter Axel Grothe auf all die Berufsjahre, aber auch einzelne, ganz persönliche Momente zurück und dankte, stellvertretende für das gesamte Kollegium aber auch Schülerinnen und Schülern den Kolleginnen für ihre Arbeit und ihr Engagement, oft Erwartungen übertreffend, während ihres Berufslebens. Wir wünschen Ihnen erholsame Ferien und ab dem 1. Schultag 2019/2020 eben weiter genau das: Momente genießen zu können, Dinge tun zu können, die jede einzelne gerne erleben möchte, Freude und Gottes Segen.

Auf geht’s ins Berufsleben

Die Schule ist aus. Die Schulzeit beendet. 12 oder mehr Jahre haben sie in der Schule verbracht. Dabei haben sie selten die Schulbank gedrückt. Sie haben ohne Frage viel gelernt, im Klassenzimmer, am Tisch, auf dem Pausenhof, in den Werkräumen, der Turnhalle, der Schwimmhall, im Zoo, in der Bücherei, auf dem Mofa und  … an ganz vielen weiteren Orten in und außerhalb der Schule. Damit ist jetzt aber Schluss. Gelernt wird nun im Berufsleben. Denn dieses startet nun für die 30 jungen Erwachsenen, die kurz vor den Ferien ihren Abschied aus der Schule feiern konnten. Also, auf geht’s ihr habt viel gelernt nutzt es und macht weiter. Wir wünschen Euch für euer weiteres Leben eine erfüllende Berufstätigkeit, Freude und Freunde auf eurem Weg sowie Gottes Segen.

"Ich hab‘ zwei Mal Gold!"

Immer noch fassungslos glücklich feiert Maurice aus Bünde seine Erfolge der vergangenen Tage während der Abschlussfeier der Special-Olympics NRW in Hamm. Gemeinsam mit ihm feiern seine 13 Mitschülerinnen und Mitschüler des Johannes-Falk-Hauses ihre jeweiligen Leistungen und Platzierungen.

Das Ziel von Special Olympics ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. Special Olympics Deutschland versteht sich gemeinhin als Inklusionsbewegung.

(specialolympics.de)

Insgesamt vier Tage verbrachten die 14 Schülerinnen und Schüler des Johannes-Falk-Hauses, gemeinsam mit ihren 4 Lehrerinnen und Lehrern über das Fronleichnams-Wochenende in Hamm. Die Hotelwahl erwies sich als Glücksgriff, lag der zentrale Veranstaltungsort in der Hammer Innenstadt direkt vor dem Hoteleingang. Die Akkreditierung war somit schnell erledigt und die Teilnahme an der Eröffnungsfeier selbstverständlich. 1050 Athletinnen und Athleten der Special Olympics NRW sowie vielen tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dem parallel stattfindenden 4. NRW-Landesturnfest sowie über 1000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer füllten an diesem Wochenende die Innenstadt, die Veranstaltungs- und nicht zuletzt die Wettkampfstätten.

12 der Schülerinnen und Schüler traten im Schwimmen, 25 und 50 Meter Freistil an. „Ich trete nicht gegen Maurice an – dann hole ich Gold!“, stand es für Fabian aus Hiddenhausen nach den Vorläufen am ersten Tag fest. Gesagt getan, die Goldmedaille war ihm sicher.

Faire Wettbewerbe – Special Olympics unterschiedet sich durch sein Klassifizierungssystem von allen anderen Sportorganisationen, da es die individuelle Leistungsfähigkeit der Sportler berücksichtigt und ihnen die Möglichkeit gibt, unabhängig von ihrem Leistungsniveau Sport zu treiben und an Wettbewerben teilzunehmen. Zu Beginn der Wettbewerbe werden die Sportler nach festgelegten Kriterien (Leistungsvermögen, Alter, Geschlecht) in homogene Leistungsgruppen eingeteilt. Es treten somit nur Athleten mit vergleichbarem Leistungsniveau gegeneinander an und alle Teilnehmer haben eine faire Chance, eine Medaille zu gewinnen.

(specialolympics.de)

Nach den sportlichen Wettkämpfen stand natürlich auch die gemeinsame Zeit im Mittelpunkt der Reise. Das Abendessen in der Pizzeria war daher für alle ebenso selbstverständlich wie die Feier vor der Hauptbühne bis spät in den Abend hinein.

Miguel aus Kirchlengern und Niklas aus Herford waren dann am folgenden, wie auch bereits am vorangegangenen Morgen die ersten der Schülerinnen und Schüler am Frühstücksbuffet. Gerne hätten sie länger ausgeschlafen, doch nahmen sie nicht an den Schwimmwettkämpfen, sondern dem Golfturnier teil. Nach der Fahrt zum Golfclub Stahlberg begann für sie dort, beide holten bereits am Vortag Silber bzw. Bronze bei den Geschicklichkeitswettbewerben, die 9 Loch Runde. Vier Stunden später konnte sich Miguel ebenso über seine zweite Silbermedaille, sowie Niklas über seine zweite Bronzemedaille freuen.

Kurz vor der Athletendisco trafen sich alle wieder und die Begeisterung war ihnen ins Gesicht geschrieben Es gab viel zu feiern, denn mit 18 Medaillen waren die Schülerinnen und Schüler so erfolgreich wie noch nie bei einer Teilnahme an den Special Olympics. Nach einem langen Abend in der Eishalle Hamm, gemeinsam mit vielen der anderen Athletinnen und Athleten fanden die Special Olympics NRW 2019 für die Schülerinnen und Schüler ihren Abschluss. Waren es z.B. für Sandro aus Herford die letzte Teilnahme im Team des Johannes-Falk-Hauses, er verlässt die Schule ins Arbeitsleben, so freuen sich andere, wie z.B. Karina aus Enger bzw. Kevin aus Rödinghausen, Emily aus Löhne, bereits jetzt auf die kommenden Special Olympics NRW 2021 in Bonn.

Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffung, Gedenken unsere Liebe.

Augustinus

Wir nehmen Abschied von Ana-Isabel Sasse. Unsere Gedanken sind bei ihr, ihrer Familie und allen, die sie lieb hatten.

Religiöse Tage im Johannes–Falk-Haus

Das pädagogische Institut der evangelischen Kirche in Villigst bietet neben den Fortbildungen für Mitarbeiter auch religiöse Tage /Wochen in Schulen an. Diese Angebote möchten den Schülern und Schülerinnen in zeitgemäßer Form ein biblisches Thema nahe bringen. Ein ökumenisch zusammengestelltes Team von acht Mitarbeitern hat vom 26. 3 bis 28. 3. mit Schülern aus der Berufspraxisstufe des Johannes–Falk-Hauses gearbeitet. Die Teilnahme war selbstverständlich freiwillig. Zu den Angeboten hatten sich ca. 50 Schüler und Schülerinnen angemeldet. In vier Gruppen wurden zu dem Basisthema  „Identität“  unterschiedliche methodische Herangehensweisen angeboten. Die Erlebnisgruppe arbeitete in der Turnhalle unserer Schule. Die Jugendlichen bekamen Gelegenheit, sich durch einen Erlebnisparcours bis an die Grenzen ihrer Kraft und Ausdauer auszuprobieren. Durch gezielte Fragen „Wie fühlst du dich, wenn andere dich anfeuern?“  u.a. wurde das individuelle Erleben der eigenen Gefühle den Teilnehmern deutlicher. Gemeinschaft und Zusammenhalt waren ebenfalls Bausteine dieser Gruppe. Eine weitere Schülergruppe setzte sich anhand von Theaterpädagogischen Elementen mit Emotionen und Gefühlen auseinander. Wie kann ich mit meinem Körper Freude, Angst, Wut oder Trauer darstellen? Die Musikgruppe erarbeitete unterschiedliche musikalische Möglichkeiten, Gefühle durch Musik auszudrücken. Eine weitere Gruppe setzte sich durch gemeinsames kreatives Gestalten mit den Fragen „Wer bin ich“, „Wo komme ich her“ und „Wo will ich hin“ auseinander. Innerhalb der religiösen Tage entstand ein buntes Kaleidoskop von Ergebniselementen, die am letzten Tag in einem Abschlussgottesdienst zusammengeführt wurden. Eine schülergemäße Aufführung des Gleichnisses vom Verlorenen Sohn machte deutlich, dass viele intensive Erlebnisse, viel Freude ermöglicht wurden. „Hat Spaß gemacht“ „Ich habe viel gelernt“, „Kommt bald wieder“ waren nur einige Schüleräußerungen.

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Grüner Daumen

Der grüne Daumen hielt Einzug im Johannes-Falk-Haus. Am Freitag und Samstag bedeutete dies jedoch zunächst, dass alle Büsche, Sträucher und Hecken einen gründlichen Frühjahrsschnitt erhielten. Unter Kettensägen und Heckenschären vielen so Berge an Grünschnitt an, die sogleich zu Hackschnitzeln verarbeitet wurden. Eltern und Lehrer arbeiteten an beiden Tagen Hand in Hand, so dass nach einer ähnlichen Aktion im Vergangenen Jahr, nun alle Hecken und Sträucher auf dem Außengelände beschnitten werden konnten. Somit tun sich auch für die Schülerinnen und Schüler neue Aussichten auf, denn vom Schulhof der Mittel- und Oberstufe aus kann nun z.B. die Aussicht über Eilshausen genossen werden. An dieser Stelle noch einmal unser ganz herzlicher Dank an alle Helfer für den gezeigten Einsatz. Während der Planungen der Tage konnte ein so gutes Vorankommen nicht erwartet werden. –Danke–

Bienenbude

Die Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufe des Johannes – Falk Hauses werden in der „Holzklasse“ ein Jahr lang in Holztechnik und Verarbeitung unterrichtet. Hier lernen sie die unterschiedlichen Holzbearbeitungsmaschinen kennen und setzen sie projektorientiert ein. Der Unterrichtslehrgang „Umgang mit dem Akkuschrauber“  bot sich hier an,  um das aktuelle Thema Bienensterben aufzugreifen. In Kooperation mit  im dem NABU entstand so das Projekt Bienenbude. Die Schülerrinnen und  Schüler bekamen die Aufgabe mit dem Akkuschrauber das Gestell und die einzelnen Setzkästen zusammen zu bauen.  Dieser Setzkastenrohling wurde mittlerweile für zahlreiche  Schulen und Projektgruppen produziert und aufgestellt. So konnten die noch leeren Setzkästen im Projektunterricht an den Schulen mit Schilfrohr oder gelochten Baumscheiben bestückt werden.

Diese Bienenbude überreichte das Johannes – Falk Haus dem Café Alte Werkstatt zum fünfjährigen Jubiläum.  

Fußball für alle

Schülerinnen, Schüler der Mittel-Oberstufen AG, Schüler der BPS, Therapeutinnen, Lehrerinnen und auch Lehrer stellten jeweils eine Mannschaft zum mittlerweile jährlichen Fußballturnier des Johannes-Falk-Hauses. In zwei Gruppen wurde in der Sporthalle der OPG um den Einzug in die Hauptrunde gerungen. Im Finale standen sich dann, ebenso, wie bereits in den Vorjahren die Mannschaften der Schüler der BPS sowie der Lehrer gegenüber. Nachdem die Lehrer das Gruppenspiel gegen die Schüler gewinnen konnten, gingen am Ende die Vorjahressieger auch in diesem Jahr wieder als siegreiche Titelverteidiger vom Platz. Unter verhaltenem Beifall konnte so Herr Sahlke, Torwart der Lehrermannschaft den Pokal in die Höhe strecken. Nach einem gelungenen Vormittag, an dem alle Schülerinnen und Schüler, ob als Spieler oder Zuschauer Freude am Fußball und der Atmosphäre in der Halle empfinden konnten bleibt so die Aussicht auf Revanche im kommenden Jahr.

Die Meldungen des ersten Halbjahres sowie der vergangenen Schuljahre sind im Archiv zu finden.