Über uns

Das Johannes-Falk-Haus Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung" ist eine Ganztagsschule. Der Schulalltag beginnt um 8.00 Uhr mit dem Eintreffen der Schüler, die mit Bussen des Vereins der Freunde und Förderer des Johannes-Falk-Hauses von zu Hause abgeholt werden und endet um 14.50 Uhr, freitags um 12.15 Uhr.

Die Lage des Johannes-Falk-Hauses in Hiddenhausen, neben der Olof-Palme-Gesamtschule, in unmittelbarer Nähe zum Rathaus, zur Bücherei und zu einem Einkaufszentrum mit Post, Markt und kleineren Geschäften entspricht dem pädagogischen Prinzip der Integration. Hier kommen die Schüler in Kontakt mit anderen Menschen und lernen, sich in der Öffentlichkeit zu orientieren und angemessen zu verhalten.

Von der Gründung, über den Neubau in Lippinghausen 1981 sowie verschiedenen Erweiterungen leitete Herr Ulrich Höthker das Johannes-Falk-Haus bis 1995. Von 1995 bis 2009 wurde das Johannes-Falk-Haus von Frau Borghild Gläsker geleitet. 1998 und 1999 wurden mehrere bauliche Erweiterungen vorgenommen, in denen für vier Klassen neue Lern- und Förderorte geschaffen wurden, um dem starken Zuwachs an Schülern gerecht zu werden. Im Jahr 2005 wurde das Berufspraxishaus mit Klassen- und Werkräumen für 5 weitere Klassen sowie einer Mensa gebaut. Von Mitte 2010 bis Ende 2011 war Herr Georg Robra Schulleiter. Seit dem 1. April 2012 ist Herr Axel Grothe Schulleiter des Johannes-Falk-Hauses.


1997 entschied sich das Kollegium des Johannes-Falk-Hauses, an dem von Bertelsmann und dem Land NRW angebotenen Projekt „Schule & Co.“ teilzunehmen. Das Johannes-Falk-Haus beteiligte sich als einzige Sonderschule für Schüler mit geistiger Behinderung aus dem Land NRW hieran, mit dem Ziel, die Qualität des Unterrichts weiter zu steigern.
Die Schule wird in ihrer Arbeit durch den „Verein der Freunde und Förderer des Johannes-Falk-Hauses e.V.“ unterstützt. Dadurch können viele Aktivitäten zusätzlich zum eigentlichen Unterricht angeboten werden.


Das 2005 neu eröffnete Berufspraxishaus ermöglicht den 70-80 Schülern, sich in unterschiedlichen Fachbereichen auf das Arbeitsleben vorzubereiten.

 

Die Schulpflicht endet in der Regel mit dem 18. Lebensjahr, kann aber unter besonderen pädagogischen Gesichtspunkten in Ausnahmefällen verlängert werden.


Daraus ergibt sich, dass jeder Schüler im Prinzip drei Jahre in einer Stufe verbleibt.
„Sitzenbleiben“ gibt es nicht.

Es ist allerdings in Einzelfällen sinnvoll, dass ein Schüler vier Jahre in einer Klasse verbleibt. Der Stufenwechsel erfolgt individuell und nicht generell im Klassenverband.


Unsere Schüler sind in ihrem Lernverhalten sehr unterschiedlich. Um sie angemessen fördern zu können, sind immer zwei Lehrer in der Klasse, dieses ermöglicht eine Differenzierung in zwei Lerngruppen.

Kleine Klassen sind das Prinzip unserer Schule:

  • Unterstufe:  8 - 9 Schüler
  • Mittelstufe: 10 - 11 Schüler
  • Oberstufe:  11 - 12 Schüler
  • Berufspraxisstufe: 11 - 13 Schüler