1. Halbjahr 2017 / 2018

Wenn sich Frau Neumärker und Pia aufeinander freuen – Generationsbrücke gelebt.

Es ist ein verregneter Dienstagmorgen im Januar, an dem sich Pia, Schülerin der Mittelstufe 4 des Johannes-Falk-Hauses und Frau Neumärker, Bewohnerin des benachbarten Alten- und Pflegeheimes Haus Stephanus wieder treffen. Beide haben sich, ebenso wie die anderen Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe 4 und weitere Bewohnerinnen des Hauses Stephanus, in den vergangenen Monaten bereits während mehrerer Treffen kennengelernt. An diesem Morgen treffen sie sich im gemeinsamen Stuhlkreis, begleitet von Frau Engleby und Frau Raeder, Lehrerinnen des Johannes-Falk-Hauses sowie Frau Jebramek und Frau Kröker, Mitarbeiterinnen des Hauses Stephanus. Während der gemeinsamen Begrüßung und eines Liedes fehlt jedoch Oliver. Für Oliver ist es an diesem Morgen wichtig, Frau Pötschke in ihrem Zimmer zu besuchen, da es ihr nicht möglich ist, ihr Bett zu verlassen. Nach einiger Zeit stößt auch er dann zur Gruppe hinzu.

Ein Wintermorgen mit Schnee, leider sehen die Wetteraussichten diesen auch in den nächsten Tagen nicht vor, bildet den thematischen Rahmen des heutigen Zusammentreffens. Im gemeinsamen Spiel mit dem Schwungtuch werden Wattebälle zu Schneeflocken, bis schließlich ein wahres Schneegestöber über den Schülerinnen und Schülern sowie Bewohnerinnen hereinbricht. Anschließend werden Schneemänner gebastelt. Hier, wie auch  an der Sitzordnung im Kreis, wird das Konzept der gemeinsamen Treffen deutlich. Es bestehen Paare zwischen jeweils einem Schüler, einer Schülerin und einer Bewohnerin Hauses Stephanus. So ist nicht nur die besondere Vorfreude von Frau Neumärker und Pia zu verstehen, sondern auch Oliver, für den es selbstverständlich ist, seine Partnerin der Generationsbrücke, Frau Pötschke zu besuchen.

Als Besucher nehmen an diesem Morgen auch Herr Axel Grothe, Schulleiter des Johannes-Falk-Hauses sowie Frau Sonja Kogelheide der Stiftung „Unser Herz schlägt hier“ teil. Beide informieren sich, Herr Grothe in seiner Funktion als Schulleiter und Frau Kogelheide als Geschäftsführerin der Stiftung „Unser Herz schlägt hier“ über die Begegnung im Rahmen der Besuche. Von der Stiftung “Unser Herz schlägt hier“ wird das Projekt der Generationsbrücke zwischen dem Johannes-Falk-Haus und dem Haus Stephanus, aber auch zwischen Schulen und Alten- und Pflegeheimen an vier weiteren Standorten im Kreis Herford unterstützt. So erhalten alle Beteiligten neben einem Handbuch und 250,- € Materialgeld zum Start, eine Schulung, in der Ziele, Methoden und Materialien der gemeinsamen Zusammenarbeit vor- und erarbeitet werden.

„Es ist toll zu sehen, wie selbstverständlich und mit wie viel Freude die Schülerinnen und Schüler, genauso wie die Bewohnerinnen ihre gemeinsame Zeit gestalten. Heute haben wir Aktionen zur Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung ebenso wie zur Kreativität gesehen. Dieses bereichert durch den sozialen Kontakt über Generationen hinweg den Unterricht unserer Schülerinnen und Schüler und wirkt sich motivierend auf alle Beteiligten aus.“ So fasste Herr Grothe seine Eindrücke des Besuches zusammen. Frau Kogelheide konnte diesem nicht mehr viel hinzufügen, äußerte aber den Wunsch, verbunden mit dem Angebot der weiteren Unterstützung durch die Stiftung, dass noch weitere Schulen oder Kindertagesstätten und Altenheime in eine solche Kooperation eintreten können. „Mit wenig Mitteln, wenig zusätzlicher Energie lassen sich so für alle, Schülerinnen und Schüler, bzw. Kinder in Kindertagesstätten, sowie Seniorinnen und Senioren sinnvolle, motivierende und freudige Sitauationen und Begegnungen schaffen.“

Intesssierte Einrichtungen können sich jederzeit gerne an die Stiftung „Unser Herz schlägt hier“ unter der Telefonnummer 05221-162220 oder per E-Mail an info@stiftung-uhsh.de wenden.

Stephen Paul besucht das Café alte Werkstatt

Der Abschluss des Rundganges von Stephen Paul, FDP Landtagsabgeortneter, auf dem Anwesen rund um das Holzhandwerksmuseum in Hiddenhausen bildete der Besuch des Cafés Alte Werkstatt. Der Ausgangspunkt war die Nachfrage von Fr. von Consbruch nach einem Grußwort eines FDP-Ministers zum  fünfjährigen Bestehen des Cafés. Herr Paul konnte sich einen umfassenden Überblick über die Arbeit und die Angebote rund um das Holzhandwerkermuseum verschaffen. Herr Grothe stellte schließlich die Arbeit der Schülerinnen und Schüler vor, die mittwochs nachmittags, und dennoch im Rahmen des Schulunterrichtes, sowie am Montag und Dienstags zur Vorbereitung auch morgens , den Cafébetrieb übernehmen.

Dieses geschieht nun auch bereits seit nahezu fünf Jahren und ist zu einem festen, anerkannten und sehr gut nachbefragten Angebot des Cafés alte Werkstatt geworden. Reservierungswünsche für Gruppen an einem Mittwochnachmittag richten Sie bitte an Fr. von Consbruch über die Homepage des Cafés alte Werkstatt.

Foto: Anna von Consbruch, Holger Karsfeld, Günter Meyer zur Heide, Stephen Paul, Axel Grothe.

Ein Sonnensegel soll es sein.

Es war wie ein Treffen alter Schulkammeraden als Ute und Andreas Schröder am vergangenen Dienstag das Johannes-Falk-Haus besuchten. In gewisser Weise war es das auch. Andreas Schröder, langjähriger Elternpflegschaftsvorsitzender sowie Ute Schröder, noch immer im Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer des Johannes-Falk-Hauses e.V. haben den Kontakt zur Schule nach dem Schulabschluss ihrer Tochter vor einigen Jahren nie verloren. Im Gespräch wurde sich über die unterschiedlichen Verläufe von Schullaufbahnen im Johannes-Falk-Haus aber auch von Kindern und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung an anderen Schulen bzw. auf dem Weg von andern Schulen hin zum Johannes-Falk-Haus ausgetauscht. Mit den Erfahrungen im Verlauf der Schulzeit ihrer Tochter ausgestattet blickten die Eheleute Schröder dankbar und froh, letztlich das Johannes-Falk-Haus, nach einer inklusiv verbrachten Grundschulzeit, als Schulort ihrer Tochter ausgewählt zu haben, zurück.

Aus diesen Erfahrungen heraus stand es für beide außer Frage, einen Teil der Geschenke ihrer Gäste zu ihren jeweils runden Geburtstagen sowie zur Silberhochzeit, alles drei in diesem Jahr begangen und gefeiert, dem Johannes-Falk-Haus zu überreichen.

Ein Sonnensegel auf dem Unterstufenspielplatz soll zukünftig den Sandkastenbereich vor allzu starker Sonneneinstrahlung schützen. So freute sich Anika Hille, Unterstufenleitung, stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler, aber auch ihre Kolleginnen besonders über diese Spende. Unser herzlicher Dank nochmals an dieser Stelle an Familie Schröder für ihr langjähriges Engagement während und auch nach der Schulzeit ihrer Tochter im Johannes-Falk-Haus.

Sind wir hier richtig?

Weihnachtsgottesdienst des Johannes-Falk-Hauses

„Sind wir hier richtig?“ fragten die Engel die Töchter der Herberge in Bethlehem. Diese beschlossen, dass nicht und schickten sie hinaus auf das Feld zu den Hirten. „Sind wir hier richtig?“ konnten sich die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Falk-Hauses mit ihren Eltern und Betreuern fragen, als sie vor der Kirche zu Eilshausen an der Bünder Straße standen. Diese Frage konnte mit einem eindeutigen „Ja!“ beantwortet werden. Zum ersten Mal fand der Weihnachtsgottesdienst des Johannes-Falk-Hauses, aufgrund der Anzahl der Besucherinnen und Besucher, an diesem neuen Ort statt. Vielen Dank an dieser Stelle an die Kirchengemeinde für das herzliche Willkommen. Doch zurück nach Bethlehem. Aufgeweckt durch die Engel fanden sich die beiden Töchter dann schließlich doch gemeinsam mit den Hirten und Engeln im Stall an der Krippe wieder und feierten, ebenso wie die Gottesdienstbesucher in der Kirche die Geburt Jesu. Denn ja, hier waren sie richtig.

Nach diesem Gottesdienst trafen sich alle, Schülerinnen und Schüler, Geschwisterkinder, Betreuerinnen und Betreuer, Lehrerinnen und Lehrer in den Klassen der Schule zu gemütlichem Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Mit einem gemeinsamen Singen in der Halle fand die Weihnachtsfeier dann später ihren besinnlichen Ausklang.

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Lilly und Leo

Mein Körper gehört mir.

„Mein Körper gehört mir“, eine Aussage die für alle Kinder und Jugendlichen gilt. Somit ist es natürlich, dass auch die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Falk-Hauses dieses Selbstverständnis und Selbstvertrauen haben sollen.

Die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück unterstützt Schulen, das Johannes-Falk-Haus nun bereits zum dritten Mal, bei der Umsetzung dieses Zieles. Die Theaterpädagogen haben den Inhalt und dessen Darstellung an die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung angepasst und somit einen sehr guten Zugang zu ihnen gefunden. An drei Terminen stellen sie, als Lilli und Leo, unterschiedliche Situationen dar. Im gemeinsamen Gespräch während und nach den Darstellungen wird die Problematik der Szene aber auch die Handlungen der Akteure besprochen und reflektiert. Bereits hier zeigen die Schülerinnen und  Schüler häufig ein gutes Verständnis und bringen Ideen und Anregungen ein. Eingebettet ist dieses Unterrichtsprojekt im Fach Sachunterricht der Oberstufen. So haben, durch den dreijährigen Rhythmus, alle Schülerinnen und Schüler des Johannes-Falk-Haues im Verlauf ihrer Schulzeit die Möglichkeit an diesem Teilzunehmen.

Dieses Projekt, unterstützt durch die Theaterpädagogen, ist eines der Unterrichtsbeispiele die das Besondere am Schulalltag ausmachen. Schulbücher, Tische, Tafeln sind refinanziert und können über den Schuletat abgedeckt werden. Unterrichtsprojekte, wie z.B. Lilly und Leo jedoch nicht. Daher freuen wir uns sehr, mit der Stiftung Meilenstein auch in diesem Durchgang wieder einen starken Partner an der Seite zu haben, mit dessen finanzieller Unterstützung die Umsetzung für unsere Schülerinnen und Schüler erst möglich wurde. An dieser Stelle daher noch einmal unser herzlicher Dank an alle Entscheidungsträger des Stiftungsrates.

Spenden für neue Schaukeln

Es ist ein trostloses Bild, das die Schülerinnen und Schüler auf den Schulhöfen des Johannes-Falk-Hauses vor Augen haben. Dabei ist die Planung der Realität bereits weit voraus, sogar die Arbeiten haben begonnen. Dennoch müssen die Schülerinnen und Schüler der Unter-, Mittel-, und Oberstufe auch derzeit noch beinahe ohne Schaukeln auskommen. Doch es gibt gleich mehrere hoffnungsvolle Umstände. Die Arbeiten haben begonnen, sind jedoch leider zurzeit aufgrund von betrieblichen Organisationen, bzw. Bestellschwierigkeiten bei unterschiedlichen ausführenden Unternehmen leider ins Stocken geraten. Einzelne Schaukelzonen sind bereits vorbereitet, der Sand ist vorrätig und ein Fortgang ist in Aussicht. Die Finanzierung der Schaukeln ist beinahe abgeschlossen. Nach dem Lions-Club Enger, der die Finanzierung einer der drei neuen Schaukeln übernommen hat lebten in der vergangenen Woche auch zwei weitere gute und teils sehr langjährige Beziehungen erneut auf.

Seniorenkreis Kirchlengern

Bereits mit langer Tradition laden die Seniorinnen und Senioren aus Kirchlengern die Schulleitung des Johannes-Falk-Hauses sowie Vertreter anderer sozialer Einrichtungen zu ihrem vorweihnachtlichen Treffen ein. In gemütlicher Runde mit Kaffee und Kuchen, sowie anregenden Referaten überreichte Frau Ursula Borgeld in diesem Rahmen Herrn Axel Grothe 300,-€. Er konnte mit einer (eigentlich für die Nutzung in der Turnhalle vorgesehenen) Schaukelschale die Verwendung der Spende symbolisieren und so nachdrücklich Dank sagen.

Bündis90/Die Grünen

Anfang Juli bereits fand der Flohmarkt, organisiert durch Bündnis 90/ die Grünen, auf dem Gelände des Johannes-Falk-Hauses statt. Nun überreichten Herr Christos Zioudas und Herr Bernhard Weil die aufgestockten Einnahmen aus den Standgebühren in einer Gesamtsumme von 250,-€. „Ein schöner Betrag, um den Bau der Schaukeln zu ermöglichen“ bedankte sich Herr Grothe mit dem Verweis auf die derzeitige Schulhofsituation

Die Errichtung und Veränderung der Schaukeln auf den Schulhöfen des Johannes-Falk-Hauses stellt einen Kernwunsch der Schülerinnen und Schüler der betreffenden Schulstufen dar. In den vergangenen Schulkonferenzen haben sich die vergangenen und diesjährigen Schülersprecherinnen wiederholt stellvertretend aber auch persönlich für die Umsetzung dieses Wunsches eingesetzt bzw. den Fortgang der Arbeiten erfragt. Daher an dieser Stelle noch einmal, auch im Namen aller Schülerinnen und Schüler unser herzlicher Dank an alle Spender und Spenderinnen.

Jahreskarte für das Johannes-Falk—
Haus

Kooperation zwischen Tierpark und Förderschule

Dass Friedrich-Wilhelm Schöneberg sozial engagiert ist, hat der Herforder Unternehmer jetzt einmal mehr unter Beweis gestellt.

Das Johannes-FaIk-Haus, die Förderschule des Kreises Herford für junge Menschen mit geistiger Behinderung, soll in Zukunft nicht nur in Sachen Nachtisch finanziell unterstützt werden, sondern hat für die Saison 2018 im Tierpark HERFORD auch eine Jahreskarte für die Schüler erhalten. „Wir freuen uns, dass wir mit unseren Schülern den Tierpark im kommenden Jahr regelmäßig besuchen können. Als Dankeschön werden wir einen Arbeitseinsatz im Park leisten", erklärt Schulleiter Axel Grothe. Die sogenannte Haus- und Hofklasse wird dem Tierpark-Team dann tatkräftig unter die Arme greifen, wenn der Park kurz vor Saisonbeginn Ende Februar noch einmal auf Hochglanz gebracht wird. „Bei den Fege- und Aufräumarbeiten können wir die Unterstützung gut gebrauchen. Wir freuen uns sehr, die Schüler an diesem Tag bei uns begrüßen zu dürfen — und natürlich auch während der Saison, wenn sie den Tierpark als Ziel eines Klassenausfluges auswählen“, sagt Tierparkleiter Thorsten Dodt.

Der Tierpark HERFORD und das Café Waldfrieden befinden sich seit dem Wochenende in der Winterpause. Die Zeit bis zur Saisoneröffnung am Samstag, 24. Februar, wird unter anderem genutzt, um neue Gehege zu bauen und Renovierungsarbeiten vorzunehmen.

Pressemitteilung wellteam vom 15.11.2017

Weihnachtsfeier

Die diesjährige Weihnachtsfeier findet am 15.12.2017 statt. Alle Schülerinnen und Schüler sind gemeinsam mit ihren Eltern zu einem Gottesdienst um 15.00 Uhr in der Kirche zu Eilshausen (nicht, wie in der Vergangenheit in Lippinghausen!!) eingeladen. Anschließend laden die Klassen zu einem gemütlichen Beisammensein in den Räumen des Johannes-Falk-Hauses ein.

Am 15.12.2017 findet vormittags kein Unterricht statt.

Förderverein sorgt für Mobilität

Es sind die Busse des Vereins der Freunde und Förderer des Johannes-Falk-Hauses e.V., die seit Jahren den sicheren und verlässlichen Transport der Schülerinnen und Schüler des Johannes-Falk-Hauses gewährleisten. Mit seinem Unternehmen organisiert Bernd Engelbrecht jedoch nicht nur die Fahrten unserer Schülerinnen und Schüler, sondern auch derer vieler anderen Schulen sowie derer der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WfbM. So hat sich mit den Jahren ein beachtliches Unternehmen und ein bedeutender Anbieter für den Schülerspezialverkehr in unserer Region entwickelt. Neben diesen wirtschaftlichen Aspekten ist der Verein der Freunde und Förderer des Johannes-Falk-Hauses e.V. aber eben auch der Förderverein des Johannes-Falk-Hauses. Er unterstützt die Arbeit in unserer Schule an vielen unterschiedlichen Punkten und macht sie in ihrer Differenzierung teilweise erst möglich. Seit kurzem unterstützt er so, dank der Kombination der Kompetenzbereiche Schülerspezialverkehr und Förderverein, die Mobilität der Schülerinnen und Schüler im Schulalltag.

Im Sprachgebrauch der Schule war als ZE-95 (HF-ZE 95) das Kombinationsfahrzeug bekannt, in dem bis zu drei Rollstuhlfahrer sowie, incl. Fahrer, 5 weitere Personen zu Unterrichtsgängen oder Fahrten z.B. nach Grömitz aufbrechen konnten. Dieses Fahrzeug, ebenfalls eine Spende des Fördervereines, war nun jedoch in die Jahre gekommen und wurde durch den JF-95 ersetzt. Dieser ist ebenfalls ein Mercedes Sprinter mit langem Randstand, der seinen Dienst im Fuhrpark des Fördervereins absolviert hat. Technisch generalüberholt und neu lackiert bietet er nun, ausgestattet mit einer elektrischen Hebebühne 2 Rollstuhlfahrern und weiteren 9 Personen mehr als genügend Platz für unterrichtliche Fahrten. (bei einer Besetzung mit höchstens 9 Personen mit dem Führerschein Klasse B -ehemals 3- zu fahren). Stolz und glücklich über das neue Fahrzeug in den Reihen des Fuhrparks des Johannes-Falk-Hauses bedankte sich Herr Axel Grothe, Schulleiter, daher bei Herrn Bernd Engelbrecht, Fahrdienstleiter des Vereins der Freunde und Förderer des Johannes-Falk-Hauses e.V.

Laienspielschar Falkendiek

Die Laienspielschar Falkendiek blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Jedes Jahr bringen die Darstellerinnen und Darsteller ein plattdeutsches Stück auf die Bühnen des Kreises Herford. Jedes Jahr übergeben die Darstellerinnen und Darsteller den Erlös der Eintrittskarten dem Johannes-Falk-Haus. Für diese langjährige Verbundenheit bedankte sich Herr Axel Grothe ebenso herzlich, wie für die diesjährige Spende in Höhe von 1600,-€. Übergeben wurde sie von Frau Charleen Barth sowie Fr. Sina Schwarma, die nicht nur das Johannes-Falk-Haus besuchten, um die Spende zu übergeben, sondern auch den Inhalt ihres Stückes der Spielzeit 2018 vorstellten.

Der Titel ist "Veuer Frosluie för Kalle ".

Kurz zusammen gefasst geht es um einen Staubsaugervertreter, der seinen Beruf nutzt um alleinstehende Frauen kennen zu lernen. Dabei trifft er auf eine WG mit 3 geschiedenen Frauen, die die Nase voll haben von der Männerwelt. Nacheinander verfallen sie jedoch "Kalles" Charme. Nachdem die Damen herausgefunden haben, dass sie nicht so einzigartig sind wie er behauptet schmieden sie zusammen einen Plan.

„Ich freue mich, dass Sie auch in 2018 wieder zwei sehr schöne Spielstätten gefunden haben, und ich auch im nächsten Jahr wieder meine plattdeuschen Erfahrung in einer der Vorstellungen erweitern kann“ so Herr Grothe.

Die Spieltermine sind am 17.02., 18.02., 24.02. Und 25.02.2018 im Hofrestaurant von Laer und am 04.03.2018 in der Aula der OPG.

Konfirmanden Hagedorn

Stolz können sie sein, die 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchengemeinde Hagedorn. Stolz auf den gezeigten Mut an fremden Türen zu klingeln, stolz auf  ihre Überzeugungskraft, ein soziales Anliegen immer wieder neu und engagiert vorzutragen, stolz auf gesammelten 1653,13 €. Begeistert und Dankbar zeigte sich, stellvertretende für die Schülerinnen und Schüler ,Herr Wolfgang Röttger, als er diesen Betrag als Spende entgegennehmen durfte. Begeistert und Dankbar zeigte er sich jedoch auch gegenüber den Fragen und Interessen der jungen Menschen gegenüber der Arbeit und dem Unterricht im Johannes-Falk-Haus. Diese nutzten, gemeinsam mit ihrer Pastorin, Frau Ulrike Schwarze, wie viele Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchengemeinde Hagedorn vor ihnen, die Spendenübergabe zu einem –schon traditionellen- Besuch im Johannes-Falk-Haus.

Nachtisch mit Nachschlag

Vor 40 Jahren begann Herr Friedrich-Wilhelm Schöneberg damit sein Unternehmen aufzubauen. Mit der Firmengruppe wellteam ist er seit langem nicht mehr aus dem Kreis Herford wegzudenken. Angesprochen durch seine Mitarbeiterin und Vorsitzende der Elternpflegschaft des Johannes-Falk-Hauses, Frau Andrea Schirwandt, besuchte Herr Schöneberg in der vergangenen Woche das Johannes-Falk-Haus. Im Gespräch zwischen Herrn Schöneberg, der Schulleitung, den Schülervertreterinnen sowie Frau Schirwandt war schnell klar, dass der ursprüngliche Gesprächsanlass erweitert werden sollte.

Es ging um Nachtisch für die Schülerinnen und Schüler -  aus Kostengründen wird dieser im Moment nicht angeboten.

Es ging um Nachtisch, an einem Tag in der Woche –die Kostenübernahme durch Herrn Schöneberg hierfür war bereits im Vorfeld des Gesprächs für die Dauer von zwei Monaten erfolgt.

Es ging um mehr.

Nachtisch als fester Bestandteil jeder Mahlzeit steht für Herrn Schöneberg nicht zur Diskussion und so spielte er den Ball zurück an die Schule, hier Vorschläge zu liefern. So liegt es nun in der Hand der Projektklasse Oberstufe 6 einen ausgewogenen, gesunden und leckeren Menüplan, bezogen auf den Nachtisch zu erstellen. Die von Herrn Schöneberg an sich und sein Unternehmen gestellten Qualitätsmerkmale müssen jedoch stimmen und sollten sich nicht dem strikten Diktat der jetzigen Kostenvorgabe unterordnen. Die Schülerinnen und Schüler, vertreten durch ihre Schülersprecherin, Veronika Brum, freuen sich daher nun darauf, dass ihre Mahlzeiten durch seine Unterstützung in Zukunft wieder regelmäßig und durch wertigen Nachtisch vervollständigt werden können.

Doch nicht nur die Nachtischsituation wurde erörtert. Im Gespräch über außerschulische Lernorte der Schülerinnen und Schüler des Johannes-Falk-Hauses tauschten sich alle auch über die Möglichkeiten des Herforder Tierparks aus. Durch die Familie Schöneberg betrieben war es für Herrn Schöneberg daher selbstverständlich, für Klassenbesuche der Schülerinnen und Schüler eine Dauerkarte des Tierparks zu übergeben.

Foto: Frau Andrea Schirwandt (Elternpflegschaftsvorsitzende), Veronika Brum (Schülersprecherin), Herr Axel Grothe (Schulleiter), Frau Marita Strakeljahn (Klassenlehrerin BPS 3), Herr Friedrich-Wilhem Schöneberg (Firmengruppe wellteam)

 

Erntedank im Johannes-Falk-Haus

Zum Erntedank sagten auch die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Falk-Hauses in einer gemeinsamen Andacht „Danke“. Vorbereitet wurde die Andacht durch die Schulpastorin, Astrid Gießelmann sowie den Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufe 5. am Ende der Andacht erhielt jede Klasse einen „Danke“-Würfel, der z.B. als Auswahlhilfe für ein Tischgebet genutzt werden kann. Die im Verlauf von den Schülerinnen und Schülern vorgetragenen Danksagungen ergänzte Elmar mit seinem eigenen, ganz persönlichen Dank. „Danke für meine geraden Beine“ begann er und dankte und freute sich darüber, dass er nun laufen und nicht mehr kann und sich nicht mehr auf den Knien oder im Rollstuhl fortbewegen muss. Elmar erhielt von seinen Mitschülerinnen und Mitschülern großen Beifall und Unterstützung für diese ungeplante und emotionale Stellungnahme.

LWL-Projekt

Sonderprogramm Aktion 5 Regionales Arbeitsmarktprogramm zur beruflichen Eingliederung schwerbehinderter Menschen.

Das Projekt ist auf eine Gesamtlaufzeit von 3 Jahren angelegt.

In diesem Schuljahr wurden 7042,86 € als Vorbereitungsbudget für Arbeitsgeräte wie Heckenschere, Rasenmäher, Freischneider, Benzin und Akku sowie Arbeitskleidung und 5 Lehrgänge zum Umgang mit den Geräten durch den Gärtnermeister Friedrich Kamp aus Enger. In den kommenden zwei Jahren wird das Projekt insgesamt mit weiteren 5947,14 € gefördert. Mit diesen Mitteln werden die jährlich stattfindenden Lehrgänge sowie die Arbeitskleidung der immer neuen Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufe 6 des Johannes-Falk-Hauses finanziert. Die Klasse besteht aus 12 Schülerinnen und Schülern und wird ganztägig von Fr. Berger, Fr. Steffen und Herrn Meyer unterrichtet. Im Rahmen ihres Unterrichtes im Fachbereich der Haus und Hofklasse unterstützen die Schüler während 14 der 28 Unterrichtsstunden einer Schulwoche unter anderem den Hausmeister der Schule durch die Pflege des Außengeländes der Schule.

Ziel des Projektes ist es, den Schülerinnen und Schülern Erfahrung im Bereich der Gartenarbeit zu vermitteln und ihnen die Möglichkeit zu geben, ein Zertifikat zu erwerben. Dieses Zertifikat bescheinigt ihnen die Berechtigung zum selbständigen Umgang mit den Gartengeräten. Auf dem Weg dorthin führen die Schülerinnen und Schüler Arbeiten in und außerhalb des Schulgeländes des Johannes-Falk-Hauses aus. Durch diese Arbeiten erfahren sie die Bedeutung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten und können sich im sozialen Umfeld der Schule erproben und beweisen.

Neben dem Einblick in die Berufswelt des Gartenlandschaftsbaus erhalten die Schülerinnen und Schüler Orientierungshilfe zur späteren Wahl ihres Tätigkeitsbereiches. Darüber hinaus ist es ihnen möglich, die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten mit Hilfe des Zertifikates nachzuweisen und so ihren Berufsstart in der Werkstatt für behindere Menschen oder als Helfer auf dem ersten Arbeitsmarkt einzubringen. Der LWL unterstütz so direkt gemeinsam mit dem Johannes-Falk-Haus die berufliche Integration von schwerbehinderten Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Foto:

Im Vordergrund: Joachim Meyer, Sonderschullehrer; Janine Schapdick, LWL und Axel Grothe, Schulleiter.

Im Hintergrund: Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstuf 6 mit ihren Lehrerinnen Angela Berger und Simone Steffen

Wahl der Schülersprecherin

Nach einer Woche Wahlkampf, einer geheimen Wahl mit Wahlhelferinnen, Wahlkabine und Wahlurne stand am Freitag, den 25.9.2017 die Siegerin der SV-Wahl fest. Im Rahmen einer Wahlparty konnte sich Veronika Brum über die große Zustimmung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler freuen und gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin ihr neues Amt der Schülersprecherin antreten. Zudem Wurden Herr Torsten Fischer sowie Herr Daniel Sahlke in ihrem Amt als Vertrauenslehrer bestätigt.

Termine

 

bew. Ferientage:

12.2.2018,  30.4.2018, 01.06.2018

 

Elternsprechtag / Förderplantag

29.1.2018

 

Fortbildungstage

13. und 14.2.2018

 

An all diesen Tagen findet kein Unterricht statt.

 

Weihnachtsfeier für Schülerinnen, Schüler und Eltern

15.12.2018 - vormittags unterrichtsfrei

Freizeittermine

 

Grömitz

Do, 12.04.2018 – Fr, 20.04.2018 ... BPS 3, BPS 6

Fr, 20.04.2018 –Sa, 28.04.2018 ... Mi 5, Mi 6

Sa, 28.04.2018 – So, 06.05.2018 1. Mai (30.04. bew. Ferientag) ... Mi 1, BPS 5

So, 06.05.2018 – Mo, 14.05.2018 Himmelfahrt ... Mi 2, O 1

Mo, 14.05.2018 – Fr, 18.05.2018 4 Übernachtungen U 6, U 3

Pfingsten mit Fremdbelegung

Di, 29.05.2018 –Mi, 06.06.2018 Fronleichnam (01.06. bew. Ferientag) ... Mi 4, Mi 3

Mi, 06.06.2018 – Do, 14.06.2018 ... O 3, O 5

Do, 14.06.2018 - Fr. 22.06.2018 ... O 2, O 4

Fr, 22.06.2018 –Sa, 30.06.2018 ... BPS 1, BPS 4

 

Schloss Dankern

Fr. 11.5.2018 - Fr. 18.5.2018 ... O 6

 

Melle

Mi. 16.5.2018 - Fr. 18.5.2018 ... U 2, U 7

 

Niederlande

Mo, 18.6.2018 - Di, 26.6.2016.... BPS 2

 

Einschulung im Johannes-Falk-Haus

Alexandra freut sich auf ihren ersten Schultag. Gemeinsam mit 20 Schülerinnen und Schülern begann für sie in der vergangenen Woche die Schulzeit. Im Rahmen eines Einschulungsgottesdienster wurden sie, sowie Ihre Familien in der Schulgemeinsaft begrüßt. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern Freude, Erfog sowie Freunde und, ebenso wie ihren Familien, alles Gute und Gottes Segen für die bevorstehenden spannenden Jahre.

1. Falkhauskonferenz 

In diesem Jahr gab es eine Premiere. Alle Beschäftigten des Johannes-Falk-Haus haben sich in der letzten Ferienwoche zur ersten Falkhauskonferenz getroffen.

Das Johannes-Falk-Haus besteht aus der heilpädagogischen Frühförderung und der Schule Johannes-Falk-Haus. An diesen beiden Orten arbeiten insgesamt mehr als 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Vielfalt und hohe fachliche Qualität der Arbeit wurde im Rahmen der Falkhauskonferenz vorgestellt und beleuchtet.

Im Anschluss an einleitende Worte des Schulleiters, Axel Grothe (siehe anhängendes Redemanuskript) stellten die Stufensprecher (Frau Hille, Frau Stratmann, Herr Muschiol und Frau Austmann) die Arbeit der Stufen vor. Für die Berufspraxisstufe wurde ein durch das LWL unterstütztes Projekt der Haus- und Hofklasse anschaulich präsentiert.

Neben dem klassischen Unterricht entwickelt sich im Johannes-Falk-Haus zunehmend die Kultur der projektorientierten Arbeitsweise, um den individuellen Förderbedürfnissen der einzelnen Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Diese Angebote wurden durch den Konrektor, Herrn Röttger präsentiert.

Die Verbundenheit zum Evangelischen Kirchenkreis und das religiöse Leben im Johannes-Falk-Haus waren Schwerpunkt des anschließenden Themenblocks. Hierzu sprachen die Schulpfarrerin Frau Gießelmann sowie der Vorsitzende des Trägerausschusses, Herr Dr. Karsch.

Bevor Frau Borgstedte die Arbeit der Mitarbeitervertretung vorstellte und zur anschließenden Personalversammlung einlud, wurden die Abteilungen Verwaltung, Küche und Hausmeisterei ausführlich beschrieben. Hierzu ergriffen die Damen Bahr, Martin, Nolte-Ernsting und Vodegel das Mikrofon.

Den therapeutischen Bogen von der Schule hin zur Frühförderung schlugen die Ergotherapeutin Frau Begemann und die leitende Physiotherapeutin Frau Kiel-Lachenmaier.

Frau Walkenhorst schaffte es, die umfassende Arbeit der solitären und interdisziplinären Frühförderstelle im vorgesehenen Zeitrahmen zu beschreiben.

Die Arbeit des Johannes-Falk-Hauses lebt ebenfalls von der reichen Erfahrung langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Rahmen der Falkhauskonferenz wurde Frau de Buhr, Frau Martin und Frau Oehlmann zum 25-jährigen Dienstjubiläum gratuliert. Frau Borgstedte blickte bereits im letzten Schuljahr auf ihr 40-jähriges Jubiläum zurück.

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20170828 - Falkhauskonferenz.pdf
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Zahlen sind mehr als eine kleine Nummer

Wie können die Weichen für das Rechnen von Anfang an richtig gestellt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer ganztägigen Fortbildung für das gesamte Kollegium des Johannes-Falk-Hauses in Hiddenhausen. Die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung hatte dazu den Referenten Hans-Joachim Lukow, Leiter des Osnabrücker Zentrums für mathematisches Lernen (Rechenschwäche/Dyskalkulie), eingeladen. 

Die frühzeitige Intervention bei einer Rechenschwäche oder bei großen Schwierigkeiten beim Rechnen bereits im Anfangsunterricht  haben sich die Förderschullehrer und Lehrerinnen zum Anliegen gemacht. Er sprach über das Thema "Individueller mathematischer Unterricht in der 1. Klasse". So befassten sich die Lehrer unter anderem mit der Frage, wie sie überprüfen können, ob ein Kind weiß, dass Zahlen sich aus anderen Zahlen zusammensetzen und daher auch wieder zerlegt werden können und nicht einfach Nummern sind, die wie ein Zahlenalphabet aufgesagt werden. Wird das Operieren mit Zahlen beim Rechnen bis 10 vom Schüler verstanden und automatisiert oder bleibt er an zählenden Verfahren haften? Zudem befasste sich das Kollegium mit Materialien, die helfen können, ein Mengen-und Zahlverständnis beim Kind zu entwickeln.  Der Referent stellte ein aus der lerntherapeutischen Praxis mit rechenschwachen Kindern heraus entwickeltes Schüttelbox-Programm vor, das im Klassenverband und im Einzelunterricht eingesetzt werden kann und den Kindern ermöglicht, Zahlen bis 10 visuell und enaktiv zu durchdringen. Dabei geht es darum, Strukturen simultan (auf einen Blick), also zählfrei, im Zehnerfeld und in der Schüttelbox zu erkennen und mit diesem Verständnis die Basis der Zahlzerlegungen sicher zu erlernen.

Dem Referenten ging es um die Vermittlung von Voraussetzungen, die für das Erlernen des Rechnens elementar und für ein späteres automatisiertes Addieren und Subtrahieren notwendig sind. im zweiten Teil des Seminars wurde die individuelle mathematische Förderung von Kindern thematisiert. In vielen Lehrbüchern heißt es: „Rechne auf deinem Weg!“, so Lukow. „Aber welcher Rechenweg ist der einfachste? Und stimmt es, dass Kinder, die sich mit dem Erlernen der Mathematik schwer tun, durch ein Angebot von vielen verschiedenen Lösungsmöglichkeiten eher verwirrt werden, statt es ihnen leichter zu machen?“

Zu der Fragestellung, warum diese Fortbildung an der Schule vor dem ganzen Kollegium durchgeführt wurde, so Peter Weber, didaktischer Leiter der Schule: „Weil gerade und besonders die individuelle mathematische Förderung für uns im Vordergrund steht“.

Angesichts der Vielzahl von Methoden in den Mathebüchern gab der Referent Anregungen für die Behandlung dieses Themas an der Förderschule. Denn oftmals sei das Rechnen über den Zehner hinaus für die Schüler eine große Herausforderung und die Methodenvielfalt ein echtes Problem. Zu der Gesamtveranstaltung resümierend äußerte sich Weber: „Wir haben viele praxisnahe Anregungen erhalten, an denen wir weiter diskutieren werden.“